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Wilkommen zum Kampf gegen Depressionen
Dies ist nur eine Website zur Information, Sie werden hier
viele Informationen ueber verschiedene Arten von Depressionen
finden.
Da ich selbst unter Depressionen leide, finde ich es sehr
wichtig meine Erfahrungen mit anderen Menschen zu teilen
in der Hoffnung, dass sie vielleicht dem einen oder anderen
helfen.
Meine persoenliche Reise durch die Depression
Ich kann mich daran erinern, dass mich
sogar im juengsten Alter, die kleinsten Dinge aus der Fassung
bringen konnten. Was sehr wichtig fuer ein Kind ist, kann
fuer Ewachsenen natuerlich von kaum einer Bedeutung sein,
aber ich kann mich erinnern Fragen gestellt zu haben, die
fuer mich aeusserst wichtig waren. Wuerden wir uns verspaeten?
Wird jemand da sein? Ich wuerde mir grosse Sorgen bezueglich
der Antwort machen- Wird es am Sporttag regnen? Was wuerden
wir machen? Wuerde er ausfallen? Falls es nicht regnen sollte,
wuerden alle kommen? Sah ich in meinen neuen Sportsachen
gut aus? Wuerden wir puenktlich sein? Falls wir uns wirklich
verspaeten sollte, brachte dieses eine neue Art von Besorgnis
hervor. Diese Art von Besorgnis schein nicht zu extrem, aber
ich war zu diesem Zeitpunkt erst fuenf oder sechs Jahre alt.
Soweit ich mich erinnern kann, haben meine Eltern, die
zu 99% super waren, diese extremer Besorgnis meinerseits
nicht bemerkt. Ich fuehlte mich immer mit den halbherzigen
Antworten auf meine Fragen abgespeist. Ich denke wirklich,
dass wenn mein Problem bemerkt worden waere und mir geholfen
worden waere, meine Kindheit um einiges einfacher gewesen
waere. Ich bin mir heute dieser Sache mit meinen Kindern
sehr bwusst, Kinder brauchen viel Unterstuetzung, viel Liebe
und Beruhigung von Ihren Eltern.
Eines der ungewoehnlichsten Dinge, die mir als Kind Sorgen
machten, war das Wetter. Das Wetterr, besonders der Wind,
liess mir das Wasser kalt ueber den Ruecken laufen. Das Wetter
verursachte, dass ich mich wegen jeder Kleinigkeit sorgte
und beunruhigt war. Als Erwachsener habe ich viel gelesen,
aber ich habe nie ueber ein Problem dieser Art gelesen – ich
nenne es Weather Affective Disorder oder WAD [Wetter bedingte
Funktionsstoerung]. Es ist ein naher Verwandter von Seasonal
Affective Disorder [jahreszeitlich bedingte Depressionn]
oder SAD, der einzige Unterschied ist, dass SAD die Leidenden
nur ein paar Monate pro Jahr beinflusst, WAD dagegen hat
mich das ganze Jahr beinflusst. Es konnte der Wind, der Regen
oder sogar der blaue Himmel sein, der mir einfach keine Ruhe
liess.
Trotz meiner Besorgnis als Kind, war ich schon immer sehr gut im Sport
und mit Problemloesungen – Ich war auch sehr
kreativ.
DER BEGINN VON BIPOLAR
Mit 16 ging zur britischen Armee und war zufrieden, bei
viel Sport und anderen Aktivitaeten dabei zu sein. Aber ich
fand es sehr schwierig mit den konstanten Veraenderungen,
Informationsmangel und der konstanten Angst nicht zu wissen
was als naechstes passiert, fertig zu werden. Wo und wohin
sollte ich als naechstes geschickt werden? Wuerde es mir
genausogut gefallen, wie das was ich jetzt mache? Ich machte
mir staendig Sorgen.
Nach ca. sechs Jahren bei der britischen Armee, hatte ich
genug von den konstanten Aenderungen und Aufruhr und entschied
ich mich die Armee zu verlassen und etwas Neues zu versuchen.
Ich hatte ein Jahr Kuendigungsfrist. Zu dieser Zeit hatte
die Armee gerade eine ganze Menge von Soldaten entlassen,
deshalb war mir bewusst, dass ich diesem Kuendigungsjahr
auch in Krisengebiete geschickt werden wuerde. Wie schon
vorausgesehen, wurde ich fuer sechs Monate nach Nordirland
geschickt. Im grossen und ganzen war dieser Trip gut und
ich hatte eine gute Zeit mit einer guten Gruppe von Soldaten.
Nach sechs Monaten kamen wir zurueck in unsere Kaserne in
Deutschland. Wir bekamen zwei Wochen Urlaub und uns wurde
mitgeteilt, dass wir uns danach auf einen sechsmonatigen
Trip nach Bosnien vorbereiten sollten. Zu diesem Zeitpunkt
war meine Zeit fast abgelaufen und ich sollte eigentlich
meine Kursen zur iedereingliederung beginnen, deshalb war
ich nicht besonders begeistert von dieser Aussicht. Dieses
Ereignis schien wie eine Art psychologischer Ausloeser fuer
mich.
Unser Job in Bosnien war eine Landebahn zu bauen, die die
NATO fuer Luftangriffe nutzen konnte, wenn dieses noetig
wurde. Als wir eintrafen, war irgendetwas in mir drinnen
anders, aber ich weiss bis heute nicht was es war – ich
fuehlte mich einfach komisch, irgendetwas war nicht in Ordnung.
Unser erster Job war es, unsere eigenen Unterkuenfte und
dann die Landebahn zu bauen. Wir begannen ein dorfgrosses
Zeltlager zubauen, das aussah wie aus eine Szenen aus der
Serie MASH. Als wir in Bosnien ankamen war es Spaetsommer
und sehr heiss und unsere Arbeitstage waren kurz und gut
zu verkraften (manchmal konnten wir sogar an den Strand gehen).
Die Duschen, die wir bauten waren aus Viehstallgeruesten
und Wasser wurden in die hohlen Metallrohre gepumpt, mit
Naegeln machten wir Loecher und das war die Dusche. Die Toilette
war ein lang ausgegrabener Graben im Boden, genau neben der
Strasse, sodass einen der vorbeifahrende Verkehr sehen konnte
(hauptsaechlich Militaerverkehr).
Nach zwei Monaten war der Sommer zu Ende und der Regen
begann, und das war als mein Leben sich fuer immer aenderte.
Die Tage waren nass, windig und dunkel. Unsere Klamotten
waren andauernd nass, durch unsere Zelte liefen kleine Fluesse,
mein Schlafsack und meine Habseligkeiten waren nass. Es ist
einfach unmoeglich das Gefuehl zu beschreiben, in einen nassen
Schlafsack zu steigen, mit Wasser das immer noch auf dich
tropft, das Zelt, das mitten in der Nacht waehrend eines
wolkenbruchartigen Platzregens wegfliegt, morgens aufzustehen
ohne ein Auge zugetan zu haben, da man die ganze Nacht klitschenass
war, war fuerchterlich, fuer drei Monate war alles nass und
extrem feucht. Meine Moral war ganz unten im Keller. Dann
gab es doch einen Lichtblick; unser Truppenkommandeur sagte,
dass wir an der Reihe waeren, um ein bisschen Ruhe und Erholung zu geniessen.
Genau was der Arzt verschrieben hatte – oder nicht?
Wir wurden in ein kleines Hotel gebracht, das ca. 20 Meilen
von unserem Camp entfernt lag. Zwei Einzelbetten in einem
Zimmer, mit Dusche und Toilette, saubere Handtuecher, trockene
und saubere Betten, warmes qualitatives Essen, heisses Wasser.
Es war himmlisch. Aufgrund des unglaublichem Komforts
nach den erbaermlichen Verhaeltnissen, war ich auf einem
Hoch.; Worte koennen mein Hochgefuehl nicht beschreiben.
Fuer vier ganze Tage und Naechte lebten wir im relativen
Luxus und assen
gutes Essen. Als die vier Tage vorbei waren, wurden wir zurueck
zu unseren Zelten gefahren. Auf dem Rueckweg erinnerte ich
mich, dass ich vor der Abreise einen nassen Schlafsack und
nasse Klamotten zurueckgelassen hatte. Als wir zurueckkamen
war es noch schlimmer, als ich erwartet hatte. Waehrend wir
weg waren wurde unser das Camp ueberflutet, und unsere Zelte
standen 30 cm unter Wasser. Ich konnte fuehlen wie meine
Stimmung ganz dramatisch sank. Dieses Gefuehl kam ganz ploetzlich
ueber mich. Ich wollte auf der Stelle Selbstmord begehen.
Mein Leben hatte zu diesem Zeitpunkt einfach keinen Sinn
mehr. Ich brach in Traenen aus und sass da mit meinem Kopf
in meinen Haenden und wuenschte ich waere tot. Mit jeder
Sekunde, die ich da sass, spuerte ich, dass ich immer weiter
in einn niemals endenden Abgrund versank. Mir kam es so vor,
als ob ich so fuer Stunden sass, bis mich ein Sanitaeter
abholte und mich ins Krankenzelt brachte.
Das war der Anfang meines bipolaren Lebens – einem
schwindeligen Hoch folgte ein katastophales Tief. Die Behandlung
war sehr einfach, eine Menge Tabletten, um mich ruhig zu
halten bis ich die Armee in drei Monaten verliess.
Es folgten zwei katastrophale erfolglose Aufenthalte in
zwei verschiedenen psychatrischen Abteilungen. Ich werde
hier nicht ins Detail gehen, falls Sie selbst einmal einen
kurzen Aufenthalt in einer dieser Institutionen haben muessen – falls
das passieren sollte, dann denken Sie daran, nie boese zu
werden, immer zu laecheln und allen zu sagen, dass alles
in Ordnung ist oder Ihr Aufenthalt wird laenger dauern als
Sie denken. Nach diesen Erfahren entschied ich mich fuer
die Selbstdiagnose und kam zu dem ganz einfachen Ergebnis
der bipolaren Stoerungr, mit massiven Tiefs und massiven
Hochs.
10 Jahre spaeter hatte ich jedes Antidepressent, das es
unter der Sonne gibt ausprobiert, und keine dieser Drogen
schien zu wirken – die Nebenwirkungen
waren genauso wie sie in den Anleitungen beschrieben waren,
aber die positiven Effekte blieben aus.
FISCHOEL
Meine Hochs sind jetzt relativ einfach zu handhaben, und
bringen jetzt nicht mich sondern meistens nur die Menschen
um mich herum aus der Fassung. Und die Tiefs – die
habe ich jetzt auch unter Kontrolle.
Vor ein paar Jahren las ich zum ersten Mal ueber
die Vorteile von Fischoelen und ging zu meinem oertlichen
Supermarkt und kaufte Fischoel. Ich setzte mich zurueck und
wartete auf die Ausgeglichenheit meiner Stimmungen, aber
nichts passierte.
Ich las ein weiteres Buch ueber die Vorteile
von Omega 3 Fischoelen, und ueber die Vorteile eines Naehrstoffs,
der EPA heisst. Nachdem ich ein Fischoel mit hohem EPA Anteil
gefunden hatte, wartete ich wieder auf auf den Ausgleich
meiner Stimmungsschwankungen. Enttaeuscht fragte ich mich,
ob ich vielleicht immun gegen Fischoel bin, oder ob ich immer
noch nicht das Richtige gefunden hatte.
Dann fing ich an EPA Fischoele in Tiefe zu studieren und
was ich herausfand sollte mein Leben von grundauf aendern.
Ich fand heraus, dass es verschiedne Grade von Fischoel gibt,
beginnend mit dem konventionellen Lebertran bis hin zum Rolls
Royce der Fischoele – hochgradige EPA-Konzentrate.
Ich suchte nach dem hoechsten Grad von EPA, den ich finden
konnte. Alle Oele schienen einzigartige Verkaufspunkte zu
haben, aber da ich so viel ueber Fischoele gelesen hatte,
konnte ich den Rummel von der Wahrheit unterscheiden. Der
wichtigste Punkt, den ich herausgefunden hatte, war, dass
jedes Oel, genau wie Alkohol, verschiedene Staerken hat,
und dass die Menge nicht so wichtig ist, wie die Staerke.
Wieder versuchte ich dieses unerreichbare hochgradige Oel
zu finden. Es war offensichtlich, dass die meisten Websites
Ausdruecke, wie „hochgradig“ und „ultra-stark“ benutzen,
welches meine Fortschritte ein echtes hochgradiges Oel zu
finden, erschwerte. Dann endlich fand ich ein Produkt, dass
einige unabhaengige Kritiken hatte und dieses sollte angeblich
das staerkste Oel sein, das erhaeltlich war. Ich hoffte,
dass dies meine Loesung war, aber wieder hatte es keinen
Effkt auf mich.
Ich rief die Firma, die dieses Produkt verkaufte an, um
herauszufinden, ob ich irgendetwas falsch machte. Ich wurde
gefragt, wie lange ich denn das Oel schon einnehme und wieviele
Kapseln pro Tag. Mir wurde gesagt, es sei kein Wundermittel,
und dass ich vier Kapseln pro Tag fuer ein Minimum
von drei Monaten nehmen muesste bis das Oel vollstaenig von
meinem Koerper absorbiert wuerde. Ausserdem wurde mir gesagt,
dass auch andere Dinge die Wirkung beinflussen koennten,
wie z.B. die Ernaehrung.
Ich erhoehte also die morgendliche Dosierung auf vier Kapseln
und verbesserte meine Essgewohnheiten, indem ich alle Fettsaeuren
wegliess. Vier Wochen spaeter bemerkte ich, dass sich merkwuerdige
Dinge mit mir passierten, mein Verhalten war untypisch. Meine
Besorgnisse ueber unwichtige Dinge waren ploetzlich weg.
Ich hoerte auf, mir Sorgen zu machen, dass mein Auto vielleicht
im Regen liegen bleiben koennte und ueber die tiefziehenden
Wolken. Ich bemerkte ausserdem, dass sich mein Aerger, den
ich manchmal gegenueber meinen Kindern empfunden hatte, ploetzlich
verschwand und anstelle sie anzuschreien, sprach ich mit
Ihnen. Vom rapiden Wachsen meiner Haare und Naegelanz zu
schweigen.
In den folgenden Monaten fuegte sich alles zusammen. Meine
Stimmungen waren ausgeglichener als sie in den letzten 15
Jahren waren. Ich lachte ueber Komoedien im Fernsehen, was
ich sonst normalerweise nie tat. Kleinigkeiten machten mir
jetzt keine Sorgen, und ich fand es einfacher Dinge zu vergessen,
ueber die ich mir normalerweise wochenlang den Kopf zerbrochen
haette.. Meine Konzentration war unglaublich und meine Faehigkeit
Aufgaben anzuvisieren war viel besser, aber das groesste
und beste war die Ausgeglichenheit meiner Stimmungen, die
mir das Oel gegeben hatte. 100 % geheilt? Nein, aber mir
geht es auf jeden Fall 95 % besser. Wenn meine alten Stimmungen
mit Flutwellen verglichen werden, koennte man sagen, dass
meine Stimmungen jetzt ganz weiche Wellen am Strand sind,
und sie sind sehr einfach zu hand haben.
Ich hoffe, dass ich durch das Aufschreiben meiner Erfahrungen
vielleicht irgendjemanden, irgenwie, irgenwo geholfe habe...
Das Oel, das ich momentan einnehme heisst PuraEpa.
Und es ist das staerkste, das ich gefunden habe mit einer
EPA Konzentration von 90 % und es enthaelt kein DHA ( Ich
habe herausgefunden, dass einige Aerzte der Meining sind,
dass es einen Wettbewerbsmechanismus zwischen EPA und DHA
besteht) und es scheint gut zu wirken, falls ich in Zukunft
etwas anderes einnehmen sollte, werde ich Ihnen den Namen
und den Grund auf dieser website mitteilen.
Ich wuensche Ihnen allen viel Glueck |